Leitung des Werner Otto Instituts

Dr. Joachim Riedel ist Ärztlicher Leiter des Werner Otto Instituts. Er hat zuvor das Sozialpädiatrische Zentrum in Celle geleitet. Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit dem Schwerpunkt Neuropädiatrie schätzt das breite Spektrum an Diagnostik und Therapie für Kinder mit Entwicklungsstörungen und seltenen, chronischen, vor allem neurologischen Erkrankungen am WOI. Er wird die bereits bestehende enge Kooperation mit dem Epilepsiezentrum am Ev. Krankenhaus Alsterdorf und dem Sengelmann Institut für Medizin und Inklusion zur ambulanten Versorgung von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung weiter ausbauen. „Dies sind sehr gute Voraussetzungen, um zum einen die spezielle Versorgung von Kindern mit Epilepsie weiter zu verbessern und die medizinische Versorgung im Übergang zum Erwachsenenalter zu gestalten.“ 

 

Dr. Léon von Brasch ist Geschäftsführer des Werner Otto Instituts. Als Arzt und Gesundheitsökonom weiß er um die Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen guter medizinischer Versorgung und Wirtschaftlichkeit. 

 

 

 

Petra Möller ist Diplom-Sozialpädagogin und hat einen Abschluss in Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Sie leitet den Therapiebereich sowie das Qualitätsmanagement im Werner Otto Institut und hat eine Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. "Seit 1987 arbeite ich im WOI und mir war noch nie langweilig. Jeden Tag kommen im WOI neue Herausforderungen auf mich zu. In der Therapie mit Kindern unterschiedlichster Altersstufen, bei der Beratung von Eltern, Familien, anderen Bezugspersonen und Fachleuten gilt es, individuelle Lösungen zur Entwicklungsförderung zu finden. Ich erlebe meine Arbeit als spannend und abwechslungsreich. Für die Weiterentwicklung unserer fachlichen Kenntnisse und unserer Leistungen im WOI setze ich mich sehr gern ein und freue mich über erreichte Ziele!"

 

Dr. Anne Schroeder leitet den Bereich Psychologie der Ambulanz des Werner Otto Instituts. Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und klinische Neuropsychologin liegt ihr Schwerpunkt auf einer individuellen Diagnostik und Therapie von Kindern mit Entwicklungsstörungen. „Unser Ziel ist, die Fähigkeiten eines Kindes und seiner Familie zu nutzen, um sie in der Bewältigung und Akzeptanz ihrer Schwierigkeiten zu unterstützen. Wir helfen Familien, einen Ausgleich zwischen den Wünschen des Kindes, der Familie und den Gegebenheiten der Gesellschaft zu schaffen.“

 

Dr. Marion Traus ist Kinderärztin mit Schwerpunkt Kinderneurologie und Leiterin der Epilepsieambulanz für Kinder und Jugendliche im Werner Otto Institut. Sie ist Inhaberin des Zertifikates Epilepsie plus, welches regelmäßige Fortbildungen beinhaltet. "Jedes Kind und jede Familie reagiert anders auf eine Erkrankung. Ich versuche, die individuelle Stärke der Familie zu erfassen und diese für eine positive Auseinandersetzung mit der Erkrankung oder Behinderung zu nutzen. Genauso wichtig wie das Gespräch mit den Eltern über das Kind ist mir der Kontakt zu dem Kind selbst. Ich bemühe mich, dem Kind, angepasst an seinen Entwicklungsstand und seine Erkrankung, die notwendigen Behandlungsmaßnahmen zu erklären. Nur wenn Eltern und soweit möglich auch Kind Sinn und Zweck der therapeutischen Schritte nachvollziehen können, wird ihnen eine gute Mitarbeit möglich sein."

 

Dr. Thomas Wiesner leitet den Bereich Phoniatrie, Pädaudiologie und Logopädie am Werner Otto Institut. Der gelernte Hörgeräteakustiker und Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie sowie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde hat sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass in Hamburg das Neugeborenen-Hörscreening eingeführt wurde, um Schwierigkeiten mit dem Hören – und in Folge dessen mit dem Spracherwerb – möglichst früh zu erkennen und damit besser behandeln zu können. „Es ist unser Ziel, dass wir bei jedem Kind eine individuelle Hörschwelle bestimmen können – auch bei Kindern mit einer schweren Behinderung, bei denen herkömmliche Hörtests versagen. Mit individuell angepassten Hörsystemen und intensiver Sprachförderung können auch diese Kinder mit Eltern und Freunden kommunizieren – eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung.“