Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Ergotherapeutinnen und Logopädinnen kümmert sich um nichtsprechende Kinder und ihre Eltern / Bezugspersonen, um Möglichkeiten zur Kommunikation zu erarbeiten.
In einer Diagnosephase von 1-2 Stunden wird versucht, folgende Fragen zu klären:
- Wie und wodurch kommuniziert das Kind?
- Sind zusätzliche Kommunikationsmittel sinnvoll?
- Welche Art von Hilfsmitteln kann eingesetzt werden? ( körpereigene Mittel, Gebärden, Bild- und Symbolsysteme, elektronische Hilfen)
- Welche Voraussetzungen hat das Kind/die Familie für UK?
In jedem Fall erfolgt eine Beratung der Familie, bei Bedarf auch eine längere Begleitung durch eine der Therapeutinnen. Das Ziel ist die Förderung der Kommunikationsfähigkeit und die Anleitung der Eltern sowie weiterer Bezugspersonen im kommunikativen Umgang mit ihrem Kind. In den Therapiestunden werden verschiedene Kommunikationsmittel erprobt. Diese sollten zuhause von den Eltern bzw. im Kindergarten oder in der Schule von den Bezugspersonen eingeübt und stabilisiert werden. Im Bedarfsfall werden die benötigten und erprobten Hilfsmittel von den betreuenden Ärzten des Instituts verordnet.